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Wasserkraft bezeichnet die Umwandlung der im Wasser enthaltenen Energie in elektrische Energie. Die ursprüngliche Energiequelle für die Wasserkraft ist eingestrahlte Sonnenenergie, die über die Verdunstung den globalen Wasserkreislauf hervorruft. Etwa 80 % der zur Erdoberfläche gelangenden Wärmeenergie werden für die Verdunstung von Wasser verbraucht.
Wasserkraft ist derzeit die einzige erneuerbare Energiequelle, die nennenswert zur Versorgung der Erdbevölkerung beiträgt.Die Kosten der Investitionen für Wasserkraftwerke liegen sehr hoch und belasten die Rentabilität der Anlage. Daher ist der in Wasserkraftwerken produzierte elektrische Strom zunächst einmal kostspieliger als der in vergleichbaren Dampfkraftwerken. Die Kostenlosigkeit der nahezu unbegrenzt zur Verfügung stehenden Ressource Wasserkraft macht sich erst bemerkbar, wenn die Erlöse des verkauften Stromes die Kosten der Errichtung des Kraftwerkes gedeckt haben. Aus diesem Grund werden Wasserkraftwerke für eine hohe Lebensdauer ausgelegt, um diesen Effekt möglichst lange nutzen zu können.
Wasserkraft als Energieerzeuger
Mit Wasserkraftwerken werden knapp 18 % der weltweit erzeugten elektrischen Energie gewonnen. Wasserkraft liegt damit fast gleichauf mit der Kernkraft. Norwegen deckt fast seinen gesamten Elektrizitätsbedarf mit Wasserkraft, Brasilien rund 80 Prozent. In Deutschland beträgt die Wasserkraftquote rund 5 Prozent. Mit rund 30.000.000 kWh pro Jahr könnten insgesamt 9000 Haushaltungen mit Strom aus Wasserkraft versorgt werden.
Wasserkraft ist derzeit die einzige erneuerbare Energiequelle, die nennenswert zur Versorgung der Erdbevölkerung beiträgt.
Vorteile
- Erneuerbare Energieform in großem Maßstab vorhanden
- Keine Emissionen von Treibhausgasen
- Flussregulierung, Hochwasserschutz
- Schiffbarkeit von Flüssen
- Ressourcen vorhanden
- Reinigung der Flüsse
- Bewässerung (Besonderer Vorteil für die Landwirtschaft)


